Kleidung im Alltag – ein globales Problem
Wir tragen Kleidung jeden Tag, ohne viel darüber nachzudenken. Doch ihre Herstellung hat weltweite Auswirkungen – sozial, ökologisch und politisch.
Fast Fashion und ihre Logik
(ULTRA) Fast Fashion funktioniert über schnelle Produktionszyklen und sehr niedrige Preise. Kleidung wird in riesigen Mengen produziert, Trends wechseln ständig, und Konsum wird dadurch dauerhaft angeregt.
Psychologie, Social Media und Konsumdruck
Kaufentscheidungen werden stark beeinflusst: durch günstige Angebote, das Gefühl von „immer neu sein müssen“ und Social Media, wo Hauls und Influencer Trends beschleunigen und zusätzlichen Druck erzeugen.
Arbeitsbedingungen und Umweltfolgen
Hinter der billigen Kleidung stehen oft schlechte Arbeitsbedingungen mit niedrigen Löhnen und hoher Belastung. Gleichzeitig verursacht die Modeindustrie große Umweltschäden – etwa durch Wasserverbrauch, CO₂-Emissionen und große Mengen an Abfall.
Recycling und Wegwerfmentalität
Viele Textilien sind schwer recycelbar, sodass ein großer Teil verbrannt oder entsorgt wird. Das System fördert eher Wegwerfverhalten als nachhaltige Kreisläufe.
Fazit
Fast Fashion ist kein individuelles Fehlverhalten, sondern ein strukturelles Problem. Veränderung braucht klare Regeln, Verantwortung der Unternehmen und ein grundlegendes Umdenken im Konsum- und Produktionssystem.
Event
Wann?
Sonntag, 21.04.2026 – 18:00-19:30 Uhr
Wo?
Admiral Kino
Burggasse 119
1070 Wien